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Linden - Dahlhauser Kanu - Club e.V.

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Vorstellung der Drachenboote

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Die Drachenboote für Vereins-, Fun- und BSG- Teams im LDKC

 Am Freitag den 26.01.2007 lud der LDKC zu einem Infoabend über Drachenboote in Dahlhausen im Vereinsheim an der Ruhrmühle ein.

Die Drachen sind los beim LDKC. R. Kraemer, R. Höfgen und J. Pepinghege (© FotoTaG)

Foto von www.bochum-lokal.de

 Die Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Ralf Höfgen begrüßte die Drachensport Interessierten. Unter anderem saßen auf dem Podium Rolf Krämer Drachensportwart vom Bezirk 8 (Ennepe- Ruhrkreis) und Landeskanuverband NRW, sowie auch Josef Pepinghege ein ehemaliger Kanu Rennfahrer und aktiver Steuermann und Drachenbootfahrer.

Durch das Programm moderierte der Jugendwart Oliver Hinzmann. Bildmaterial zeigte uns Armin Jöhren aktiver Drachenbootfahrer und Mitglied eines Teams, das die Qualifikation zu den diesjährigen Club-Weltmeisterschaften der Drachenboote in Paris / Frankreich geschafft hat.

  Die "Dahl’sen Dragons" wie sich die neue Sparte des LDKC nennt erläuterte die „Abt. DB “ des Kanuvereines. Was dies bedeutet und welche Möglichkeiten sich auch den nicht Vereinsmitgliedern bieten, um mit den zwei Drachenbooten, die sich der Verein bestellt hat, auf der Ruhr zu trainieren, an Wettkämpfen teil zu nehmen, oder einfach mal eine Bootstour auf der Ruhr zu starten.

 Josef Pepinghege  erläuterte uns die „Geschichte der Drachenboote“

Die Geschichte führt zurück in das 2. Jahrhundert vor Christus, in das chinesische Königreich. Dort lebte der Minister Qu Yuan, er war sehr beliebt bei seinem Volk, aber bei seinem König war er in Ungnade gefallen und wurde aus seinem Amt entlassen. Unglücklich, vom Schmerz gequält, beging er Selbstmord, indem er sich in den Fluss Mi Lo stürzte. Die Legende besagt, dass die einheimischen Fischer mit ihren Booten um die Wette fuhren um Qu Yuan zu retten. Mit den Paddeln trommelten sie dabei kräftig auf das Wasser, um die gefräßigen Fische zu vertreiben.

Diese Szene der Fischer, die auf den Fluss hinaus fuhren um die Seele von Qu Yuan zu retten wiederholt sich nicht nur traditionell jedes Jahr in China, sondern in vielen anderen Ländern der Welt und bald auch in Dahlhausen. 

Rolf Krämer  erklärte aus DKV und Verbandsebene das es aktuell in NRW schon 15 Drachenbootteams gibt, aus 19 Vereinen mit 790 Mitgliedern. Leistungsteams treten jährlich zur Trophy und dem NRW Cup an. Zudem gibt es Welt-, Europa- und Deutsche Meisterschaften und der Drachenbootsport gehört zum Programm der World-Games in den Teamklassen Damen, Herren, Mixed und Junioren. Das zwölfeinhalb Meter lange und 1,20 Meter breite Boot, das an der Spitze nach alter Überlieferung einen Drachenkopf und am Heck einen Drachenschwanz hat wiegt 250 Kilogramm. Kräftig zupacken müssen da schon die Leute, um das Drachenboot zu tragen, in dem 20 Paddler/innen auf den Bänken Platz finden. Im Bug befindet sich ein Trommler, der mit lauten Trommelschlägen die Paddelfrequenz vorgibt und einem Steuermann, der die Richtung des Bootes bestimmt. Der momentane Rekord auf 250 Meter liegt bei unter einer Minute.

Ralf Höfgen  erklärte, das erst einmal zwei Boote bestellt sind, die nach dem Eingang gebührlich getauft werden sollen. Im Verein werden sich Mannschaften finden, die sich noch überlegen, ob sie zur Leistungsklasse gehören wollen. Denn im Drachenboot ist Harmonie und Gleichklang die höchste Form der Annäherung - wie im Unternehmen. Die Trommel ist das Medium, mit dem der Takt vorgegeben wird und die Mannschaft im Einklang paddelt - nur so kann in Bestform das Ziel erreicht werden! Wir verstehen das Drachenbootfahren als Teambildungsmaßnahme, da hier das Teamgefühl gestärkt und das Motto „alle in einem Boot“ aktiv erlebt wird. Die Konkurrenz wird überholt -nicht durch das Herausheben Einzelner, sondern es kommt auf den gleichen Einsatz aller - also des gesamten Teams an. Es ist eine Faszination: Das Paddeln in einem Drachenboot kann jeder schnell erlernen. Nach kurzer Einweisung und nur einer ersten Fahrt in der Natur überspringt alle Teilnehmer ein einmaliges Gemeinschaftsgefühl, das sich nach Berichten anderer Unternehmen beim alltäglichen Wettstreit im Betrieb nach kurzer Zeit wieder findet.

Neue Mitglieder sind herzlich willkommen und damit auch Betriebs-, Freizeit- und Funmannschaften als eigene Gruppe das neue Angebot des LDKC nutzen können, wie zum Beispiel die Mannschaften, die am Elefantenbootrennen teilnehmen, ändert der Verein extra die Satzung. So kann ein Team gegen eine Pauschale in der Gesamtheit Mitglied werden und ist damit auch versicherungsmäßig abgedeckt.

 Weitere Fragen der vielen Teilnehmer, die am Freitag trotz des Wintereinbruchs der Einladung zum Infotreff des LDKC gefolgt waren, richteten sich auf Trainingsmöglichkeiten, Gesundheitskontrollen und Anmietung bei Gesellschaftsausflügen. 

Ralf Höfgen und Oliver Hinzmann  erklärten, dass ein Training im Winter auf der Ruhr möglich sei, solange nicht der Fluss zugefroren ist oder mit Hochwasser bedroht ist.

Die körperliche Verfassung bei nicht Leistungsteammitgliedern ist ohne Tauglichkeitsuntersuchung auf eigene Gefahr. Natürlich können auch Gesellschaften die Drachenboote für Ausflüge chartern, dabei wird aber, um Unfällen vorzubeugen, auf ein Alkoholverbot bestanden. An Drachenbootwettkämpfen auf der Ruhr in Dahlhausen, neben dem Elefantenrennen, ist erst einmal nicht gedacht.

Für Geselliges Beisammensein bietet sich das Bootshaus an und man kann dort dann auch mit anderen Teams oder Trainern, Steuerleuten fachsimpeln. 

Armin Jöhren  zeigte während der ganzen Veranstaltung eine Diashow, die besonders den Teamgeist der Drachenbootsportler heraushob.

 Es wurden zum Abschluss des Abends die etwa ein Meter langen DB- Stechpaddel durch die Reihen gegeben und so ergab sich an den Tischreihen ein Bild, als säßen schon alle in einem Boot.

 

                                     

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